Mittwoch, der Tag an dem wir eine bolivianische Demonstration überlebten

Unser Mittwoch startete fast pünktlich am Platz Murillo. Von dort aus sind wir in das ethnologische Museum gegangen und haben uns die verschiedensten Kopfbedeckungen, Masken, Tonarbeiten und Münzen angeschaut. Außerdem wurde gezeigt wie die verschiedenen Wollen hergestellt und gefärbt wurden. Nach einigen Gruppenfotos sind wir erstmal Salteñas frühstücken gegangen-nur wer eine Saltenas kleckerfrei essen kann, kann gut küssen ;).
Während sich einige noch einen Kaffee zum mitnehmen holen wollten, hat der Rest beschlossen in der Sonne zu warten. Dort wurden wir aber von den Polizisten verscheucht, wie sich später herausstellte war das auch besser so. Wir sind dann also weiter gegangen und haben auf dem Weg Schüsse gehört.  Diese kamen aus Luftgewehren, weil eine Demonstration gegen höhere Energiepreise in der Stadt war. Wir hörten dann auch einen noch lauteren Knall, uns wurde gesagt, es sei Dynamit und dass wir jetzt bloß in der Gruppe zusammen bleiben sollten. Wir sind dann zum Haus von Murillo gegangen, haben uns dort aber nur den Innenhof angeschaut, weil uns die Zeit etwas im Nacken saß. Dann ging es nach San Francisco, die ein altes Kloster in dem Franziskaner noch heute leben. Wir haben uns den Innenhof angeschaut, in dessen Brunnen schwammen sogar Fische. Außerdem gab es den Weinkeller zu sehen -der leider nicht mehr genutzt wird- und alte Kelche, Gewänder, die  Krypta und das Dach mit dem Glockenturm.
Als wir dort wieder raus kamen war die Demonstration auch vorbei, vorher konnten wir aber sehen wir wirklich viele Menschen den Prado lang maschierten und dabei einfach friedlich waren.
Nach den vielen Museen waren alle hungrig und wir sind mittag essen gegangen. Von dort sind wir dann in eine Art Park gegangen, es ist im Grunde ein riesiger Spielplatz, man kam dort über eine lange Brücke hin, durch die man sehr gut dem Verkehr entgehen kann.
Abends mussten dann alle Leute die zum Salar de Uyuni wollten mit Gepäck zum Terminal, damit sie am nächsten morgen ankommen können.
Der Rest hat sich im DSLP getroffen um noch einige Sachen zu besprechen.
Und dann war ein wunderschöner Tag in La Paz auch schon wieder vorbei.

 

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