Death Road

Heute ging es auf mit dem Mountainbike auf die berühmt berüchtigte Todesstrasse (Camino de la Muerte). Dazu traffen wir uns um 7 Uhr morgens beim Tourguide mitten in der Innenstadt. Nachdem jeder ausgerüstet war und die Mountainbikes auf den Dächern der Minibusse verstaut waren, ging es auch schon mit den Minibussen zu dem Startpunkt, ca. 20 km außerhalb der Stadt auf ca. 4.600 m. Dort angekommen bekam jeder sein Bike und es ging schon los. Die ersten Kilometer ging es auf einer asphaltierten Straße bergab. Von ihr hatte man eine wunderbaren Blick auf das wolkenverhangene Tal, in welches wir fahren werden. Zwischendurch gab es immer mal wieder Fotostops. Bei einer Tunnelumfahrung gab es schonmal einen Vorgeschmack auf die eigentliche Todesstrasse. Nach einigen weiteren Kilometer wurden wir von unseren Minibussen zur eigentlichen Todesstrasse gebracht. Hier war die Flora auch schon merklich grüner als am Anfang der Tour. Leider auch feuchter, wir waren jetzt mitten in den Wolken. Bevor es losging, gab es noch eine kleine Stärkung.

Und dann ging es über Matsch, Stein und Schotter vorbei an Wasserfällen, Bananenstauden und anderen unbekannten tropischen Pflanzen hinab ins Tal. Zwischendurch gab es auch wieder kleine Pausen. An einem Talabgrund haben es ganz mutige von uns gewagt, diesen per Seilbahn zu überqueren. Danach ging es das letzte Stück hinab ins Tal. Auch hier bestand für ganz mutige die Möglichkeit eine sehr steile Abkürzung zu nehmen, was auch einige taten. An einer Straße angekommen, haben einige das typische deutsche Klischee entsprochen und beim abbiegen die Hand rausgehalten. Hier wurden wir von unseren Minibussen eingesammelt und nach Coroico zu einem Hotel gefahren (ca. 1.200 m hoch). Hier haben sich alle den Bauch vollgefuttert und (fast) alle haben die Dusche genutzt. Leider blieb nicht die Zeit für einen Sprung in den Pool. Danach ging es per Minibus drei Stunden und 2.400 m bergauf zurück nach La Paz. Wir hatten alle viel Spaß und es gab keine Verletzen. Nach der Ankunft in La Paz ging es zum gemütlichen Ausklang noch in einen Pub.

 

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