Día de la fiesta alemana

Morgens um 8:30, also 9:30, trafen wir uns im Distito. Unsere Begegnungsreise musste noch reflektiert werden. Nach einen kleinen Spiel zum aufwärmen bzw. wachwerden, teilten wir uns in Deutsche und Bolivianer auf, um vorerst getrennt zu evaluieren. Später reflektierten wir dann noch gemeinsam und stellten erfreut fest, dass wir die gleichen Beobachtungen gemacht haben, wie die bolivianischen Rover. Insgesamt hat uns der Austausch sehr gut gefallen und wir freuen uns auf die Rückbegegnung, wenn die Bolivianer nach Deutschland kommen.

Dann ging es sofort weiter mit Kochen und Backen bei Andrés, der uns sein Haus für die fiesta zur Verfügung gestellt hat. Michi und Johanna hatten sich schon ihr Unterstützerteam zusammen gesucht und waren schon während der Reflektion aufgebrochen, um mit den Vorbereitungen für den Abend zu starten. Die anderen kamen später nach und halfen fleißig unter den Anweisungen von Michi und Johanna. Nur zwischenzeitlich kam es zu Frust, wenn die Sahne nicht steif oder die Schokolade nicht flüssig werden wollte und die Kartoffeln und Nudeln irgendwie anders waren.

Als dann die Bolivianer kamen, konnte die Party los gehen.

Ein Tisch mit vielen Dankesgaben und Wünschen für die deutsch-bolivianische Freundschaft für die Pacha Mama (Mutter Erde) wurde nach alten indigenen Brauch bereitet und wir hatten die Möglichkeit, uns bei allen Bolivianern nochmal persönlich für ihre Gastfreundschaft und ihr Engagement für das Projekt zu bedanken. Die Kartoffel- und Nudelsalate (aus Wäschekörben!) und die Frikadellen wurden genüsslich verschlungen. Beim Sauerkraut waren die Bolivianer dann aber geteilter Meinung. Zuletzt gab es noch viele Leckereien von Johanna, wie Donauwelle, Schwarzwälder Kirschtorte und Zimtschnecken. So nahm die Party ihren Lauf.

Danach ging es mit einem kleinen Theaterstück von uns über diverse Stereotypen deutscher Touristen weiter. Es wurde viel gelacht.

Es wurde viel zu bolivianischer und deutscher Musik getanzt und die Bolivianer lernten eine wichtige Lektion in Flunkyball. Da man in Bolivien nicht auf der Straße trinken darf (außer zu besonderen Feiertagen) war das etwas ganz Neues für die Bolivianer. Eine weitere lokale Spezialität wurde von den Hannoveranern mitgebracht. Beim Lüttje Lage trinken, ist zwar nicht so viel im Mund der Bolivianer angekommen, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Erst in den frühen Morgenstunden trat so mancher dann seinen Heimweg an oder suchte sich der Einfachheitshalber einen gemütlichen Schlafplatz in einem der Betten.

 

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