Der letzte Tag

Nachdem wir zum Teil nachts noch etwas den Partyraum aufgeräumt hatten, haben wir erstmal geschlafen. Am nächsten Tag sind einige von uns nochmal zurück um die letzten Reste aufzuräumen und um zu putzen.

Einige haben den Tag noch in ihren Gastfamilien verbracht, Michi und Timo haben sich Tattoos stechen lassen und fast alle von uns waren noch Souvenirs kaufen. Am späten Nachmittag haben sich einige von uns noch bei Johannas Gastbruder getroffen um gemeinsam Api zu kochen und zu trinken.

Ein trauriger Punkt an diesem Tag war das wir unsere Koffer packen mussten. So richtig konnten wir es alle gar nicht glauben, dass wir bald schon wieder zuhause sein würden. Man war gefühlt gerade erst richtig angekommen.

Bis wir mitten in der Nacht zum Flughafen fahren mussten, hat jeder in seiner Gastfamilie oder mit den Freunden die einem in den drei Wochen am meisten ans Herz gewachsen waren verbracht.

Und dann wurde irgendwann der gefürchtete Satz gesagt: „Wir müssen los. Hast du alles?“ – Ob man alles dabei hatte – naja hoffentlich. Aber so richtig bereit schon wieder zu fahren war wohl keiner von uns. Am Flughafen wurden wir von vielen Bolivianern verabschiedet, es wurden noch Fotos gemacht, gesungen und auch viel geweint. Wir konnten einfach nicht fassen, dass wir nun Abschied nehmen mussten. Doch als irgendwann der Last Call für unseren Flug durchgesagt wurde war es soweit. Unsere Freunde verschwanden hinter den Absperrungen der Sicherheitskontrollen und wir können nur hoffen das wir viele von Ihnen nächstes Jahr in Deutschland empfangen dürfen.

 

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